Martin Senn (1954)

geboren und aufgewachsen im Toggenburg, ist eidg. dipl. Grafiker, machte sich 1984 selbständig als Illustrator und Cartoonist in Zürich, zeichnete für Zeitschriften und Werbeagenturen und regelmässig für das Satiremagazin Nebelspalter. Einige seiner Cartoons wurden in die Sammlung des Cartoonmuseums Basel aufgenommen. Später arbeitete er vor allem am Computer bis er Ende der neunziger Jahre den Draht als Gestaltungsmittel entdeckte.


"Mit schwarzem Draht und feiner Zange formt er seine Striche in den Raum und zeichnet so Gegenstände, Figuren und Szenen filigran wie mit dem Stift ins Dreidimensionale. Er entwickelt das zweckgebundene Material weiter und erzählt vom seelischen Zustand der Bedrängnis, vom innern Hadern, vom Abseitsstehen, immer gespickt mit einer Prise Humor und Selbstironie."

Der Kulturjournalist Fred Zaugg Im Katalog zur Ausstellung im Naturhistorischen Museum Bern 2011


Teilnahme an Gruppenausstellungen mit Cartoons

1986   Comic-Festival Sierre 

1994   Internationale Cartoonbiennale Davos  "Schweiz-Mythos oder Wirklichkeit.  

          Gestaltung des Plakats "Zauberberg"

1996   Internationale Cartoonbiennale Davos

1998   Gründungsmitglied des Internationalen Cartoonfestivals Langnau. Gestaltung des Logos

2006   "Car-toon"  111 Jahre Keller-Frey Strassenbau Zürich  (Einzelausstellung)

2006   "Wir Alten" Cartoonmuseum Basel

2009   "Witzerland"  Schweizerisches Landesmuseum Zürich


Teilnahme an Gruppenausstellungen mit Drahtskulpturen

2010   Opus Zwei  St.Gallen

2010   "Bildwelten 4" im R57 Zürich

2011   "Satierisches"  Naturhistorisches Museum Bern

2013   "Artsurditäten"  Kulturzentrum Schlösschen Bleichenberg Biberist


Einzelausstellungen

2014   Drahtskulpturen  Komische Kunst Bern

2016   Drahtskulpturen im Medienzentrum Bundeshaus Bern